Gemeinschaftsschule & Sport- und Bewegungspark Dietenbach
Ein Bild
Auf einen Blick
- Auftraggeberin
- Stadt Freiburg im Breisgau
- Zeitraum
- seit 2023
- Bausumme
- 2,7 Mio. Euro
- Größe
- 8 ha
- Leistungen
- LP 2-9
- Büro
- Kategorien
Projektbeschreibung
Das übergeordnete Städtebaukonzept des neuen Stadtteils Dietenbach sieht die Entwicklung eines Schulcampus für eine Gemeinschaftsschule am Südrand vor, um der Schlüsselfunktion eines eigenständigen Stadtteils gerecht zu werden. Das Gelände des Schul- und Sportcampus Dietenbach gliedert sich in zwei auf verschiedenen Höhen gelegenen Ebenen. Auf der oberen Ebene befindet sich der Schulcampus, welcher sich wiederum in unterschiedliche Funktionsbereiche unterteilen lässt. So werden die Gebäude im Norden über verschieden gestaltete Eingangsplätze erschlossen. Im Osten und Westen befinden sich kleinere Plätze mit baumüberstandenen Pflanzinseln. Durch die Anordnung der Gebäude leiten sich verschiedene Platzsituationen ab, die den jeweiligen Eingängen vorgeschaltet sind und durch unterschiedliche Tiefen verschiedene räumliche Qualitäten ausbilden. Entsprechend der Nutzergruppen der Grund- und Sekundarstufe, aber auch der Vereinsnutzung der Hallen leiten sich die Funktionen des multicodierten Freiraumes unaufdringlich ab und laden somit zum Pause machen aber auch Verweilen ein. Auch der Sportcampus lässt sich in unterschiedliche Bereiche unterteilen. Die im Norden an die Promenade angrenzende Übergangszone enthält neben sportlichen Angeboten auch einen Spielplatz sowie nutzungsoffene Wiesenflächen und Bereiche, die für die schulische Nutzung und pädagogische Zwecke zur Verfügung stehen. So lässt sich etwa die mit Sitzstufen ausgestattete Flutmulde oberhalb des Kunstrasenfelds als grünes Klassenzimmer für den Unterricht im Freien nutzen, dient bei Starkregenereignissen aber auch der Wasserrückhaltung. Neben traditionellen Angeboten sollen im Park auch Trendsportarten Platz finden, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Die Sportanlagen, die sowohl der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen als auch für den Vereinssport und die schulische Nutzung vorgesehen sind, befinden sich zwischen der Übergangszone und den südlich angrenzenden bestehenden Waldflächen. Die Waldflächen im Süden des Bearbeitungsgebietes bleiben erhalten und weitestgehend unangetastet.